Zwangsversteigerung ehemaliger Hotel- und Gastronomiebetrieb
Marktstraße 3, 56330 Kobern-Gondorf
- Verkehrswert
- siehe Gutachten
- Versteigerungstermin
- 29.04.2026, 10:30 Uhr
- Aktenzeichen
- 21 K 3/20
- Verkehrswert
- siehe Gutachten
- Versteigerungstermin
- 29.04.2026, 10:30 Uhr
- Aktenzeichen
- 21 K 3/20
Versteigerungsdaten/Terminsbestimmung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Mittwoch, 29. April 2026 um 10:30 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Koblenz, Sitzungssaal 49, Karmeliterstraße 14, 56068 Koblenz öffentlich versteigert werden:
Lfd. Nr. 1: ehemals vermutlich wohnwirtschaftlich und/oder gewerblich genutzte bebaute Grundstücke (ehemaliger Hotel- und Gastronomiebetrieb) - Verkehrswert: 1,00 €
Lfd. Nr. 2: ehemals vermutlich wohnwirtschaftlich und/oder gewerblich genutzte bebaute Grundstücke (ehemaliger Hotel- und Gastronomiebetrieb - Verkehrswert: 0,00 €
Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.
- Verkehrswert
- siehe Gutachten
- Versteigerungstermin
- 29.04.2026, 10:30 Uhr
- Aktenzeichen
- 21 K 3/20
- Versteigerungsart
- Zwangsversteigerung
- Wertermittlungsstichtag
- 20.03.17
- Besichtigungsart
- Außenbesichtigung
- Wertgrenzen
- gelten
Objektdaten
- Objekttyp
- Sonstige (Gastronomie)
- Nutzfläche
- 2700 m²
- Grundstücksfläche
- 1625 m²
- Objektzustand
- sanierungsbedürftig
- Baujahr
- 1965
- Verfügbarkeit
- leerstehend
Objektbeschreibung
Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ehemalige, vermutlich wohnwirtschaftlich und/oder gewerblich genutzte bebaute Grundstücke (ehemaliger Hotel- und Gastronomiebetrieb), die eine wirtschaftliche Einheit bilden.
Besichtigung
Das Objekt konnte ausschließlich von außen besichtigt werden. Angaben beruhen auf äußerlich festgestellten Zuständen, den Lageplänen und überschlägigen Berechnungen; eine Innenbesichtigung war nicht möglich und es lagen keine bauaufsichtlichen Unterlagen oder Pläne vor.
Gebäude
Die Bestandsbebauung setzt sich aus einem ehemaligen Hotel (Gebäudeteil 1), einem rückliegenden Anbau (Gebäudeteil 2) und einem weiteren Anbau (Gebäudeteil 3) zusammen.
Gebäudeteil 1: Ehemaliger Hotelbetrieb
Vermutlich um 1965 erbaut, unterkellert im Bereich der Marktstraße und ansonsten dreigeschossig mit ausgebautem Dachgeschoss. Das massive Erdgeschoss ist verputzt und teilweise mit Bruchstein/Bruchsteinplatten verkleidet, während die Obergeschosse vermutlich eine vorgesetzte Fachwerkkonstruktion hinter massivem Mauerwerk darstellen. Die Dachform ist ein Satteldach, gedeckt mit Bitumenwellpappe, welche starke Abnutzungserscheinungen und Undichtigkeiten aufweist. Fenster sind als Holzfenster mit Doppelverglasung ausgeführt. Es sind keine Modernisierungen bekannt. Der Zustand ist insgesamt baulich vernachlässigt mit erheblichen Pflege- und Unterhaltungsrückständen, Feuchtigkeitsschäden und Sanierungsrückstand. Die Zimmer sind nicht mehr nutzbar, grundlegende Sanierungsmaßnahmen wären notwendig.
Gebäudeteil 2: Ehemaliger Tanzpalast (Gastronomie)
Vermutlich ebenfalls aus den 1960er Jahren, als ein- bis zweigeschossiges Hallengebäude in Massivbauweise ohne Keller errichtet. Das Dach ist leicht geneigt, mit Blecheindeckung, die irgendwann erneuert wurde. Es sind keine Fenster vorhanden, der Innenraum wurde nicht begutachtet. Der Zustand ist ungepflegt; wirtschaftliche Nutzung ist nicht mehr gegeben, auch hier besteht erheblicher Sanierungsbedarf.
Gebäudeteil 3: Erweiterungsanbau (verm. Wohn-/Gewerbenutzung)
Vermutlich Baujahr 1975 (Aufstockung später), nicht unterkellert. Das Erd- und Obergeschoss bestehen aus verputztem Mauerwerk, das Dachgeschoss wurde vermutlich als Holzkonstruktion mit Faserzementplatten und Holzschalung ergänzt. Satteldach mit Wellbitumen- oder Wellasbestplatten. Fenster sind Holz-Doppelverglasungen. Der bauliche Zustand ist stark vernachlässigt, eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung ist nach heutigem Stand ausgeschlossen.
Hinweis:
Im Innenhof lagern größere Mengen Bauschutt, insbesondere mit Asbestbelastung aus früheren Dacheindeckungen.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das gesamte Objekt leerstehend. Die früheren Nutzungen (Hotel, Gastronomie, Wohnen/Büro) sind seit rund zehn Jahren vollständig aufgegeben. Die Liegenschaft stellt aus wirtschaftlicher Sicht ein Liquidationsobjekt mit nicht mehr tragfähiger Nutzung dar.
Ausstattung
Dächer:
Gebäudeteil 1: Satteldach, Bitumenwellpappendach, undicht, sanierungsbedürftig.
Gebäudeteil 2: Flachdach/leicht geneigte Dachform mit Blech, Zustand ungeklärt.
Gebäudeteil 3: Satteldach, Wellbitumen- oder Wellasbestplatten.
Fenster: Holz, doppelt verglast (bei Gebäudeteil 1 und 3).
Heizung & Warmwasser: keine Angaben vorhanden.
Elektroinstallation: keine Angaben vorhanden.
Sanitärausstattung: Vermutlich Nasszellen in ehemaligen Fremdenzimmern, Zustand unbekannt.
Böden: keine Angaben vorhanden.
Lage
Kobern-Gondorf, Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz, ca. 3.200 Einwohner (Ortsgemeinde), Verbandsgemeinde Rhein-Mosel ca. 27.000 Einwohner
Das Objekt liegt in zentraler Ortslage, rund 50 m vom Marktplatz entfernt. Die Mikrolage ist als mittlere bis einfache Wohn- und Geschäftslage einzustufen. Die Umgebung ist geprägt von geschlossener Bauweise mit bestehender Grenzbebauung, überwiegend wohnwirtschaftlicher und gastronomischer Nutzung. Das Grundstück liegt an zwei öffentlichen Straßen (Marktstraße, Lutzstraße) mit überwiegend Anliegerverkehr, voll erschlossen. Eigene Stellplätze sind nicht vorhanden; öffentliche Parkflächen befinden sich in ca. 50 m Entfernung.
Das Grundstück liegt vollständig im Überschwemmungsgebiet der Mosel – Hochwasser führte historisch (z.B. 1993/94) dazu, dass das Erdgeschoss unter Wasser stand. Regelmäßige Überflutungen des Erd- und ggf. Untergeschosses sind zu erwarten. Der Zuschnitt ist unregelmäßig, die Topografie eben, nahezu vollständig überbaut. Bewuchs, Garten oder Freiflächen sind nicht vorhanden.
Im Ort vorhanden: Einkaufsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, Kindergarten, Grund- und Realschule plus. Weiterführende Schulen sind in Koblenz oder Polch verfügbar. Öffentliche Verkehrsmittel in fußläufiger Entfernung (Bushaltestelle), die nächste Autobahnauffahrt (A 48) in etwa 10 km Entfernung. ICE-Bahnhof Koblenz etwa 25 km entfernt.
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Alle oben gemachten Angaben ohne Gewähr.




