Versteigerungsdaten/​Terminsbestimmung

Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Donnerstag, 14. Januar 2027 um 10:00 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Bitburg, Sitzungssaal 128, Gerichtsstraße 2/4, 54634 Bitburg öffentlich versteigert werden:

Verkehrswert: 190.000,00 €

Zusatz: - in Errungenschaftsgemeinschaft polnischen Rechts -

Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.

Verkehrswert
190.000,00 €
Versteigerungstermin
14.01.2027, 10:00 Uhr
Aktenzeichen
10 K 51/25
Versteigerungsart
Zwangsversteigerung
Wertermittlungsstichtag
23.02.26
Besichtigungsart
Außenbesichtigung
Wertgrenzen
gelten
Amtliche Bekanntmachung
Gutachten (Zum Herunterladen müssen Sie angemeldet sein.)
59 Seiten 3 MB

Objektdaten

EinliegerwohnungGarten/-mitbenutzungTerrasseStellplatz
Objekttyp
Einfamilienhaus
Wohnfläche
93 m²
Nutzfläche
205 m²
Grundstücksfläche
1422 m²
Heizungsart
Fußbodenheizung
Objektzustand
befriedigend
Baujahr
1960
Verfügbarkeit
eigengenutzt
Anzahl Etagen
2
kombinierte Wohn-/Nutzfläche
298.00 m²

Objektbeschreibung

Bei dem Versteigerungsobjekt handelt es sich um ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung und Nebengebäude.

Besichtigung:

Das Objekt wurde am 23.02.2026 ausschließlich von außen besichtigt; einsehbar war die Gebäudefront, nicht jedoch die Rückseite oder Innenräume. Das Objekt wurde daher teilweise anhand von Unterlagen, überschlägigen Flächenermittlungen und sachverständigen Annahmen bewertet.

Gebäude

Bei dem vorrangigen Gebäude handelt es sich um ein freistehendes Einfamilienwohnhaus in Massivbauweise aus etwa 1960. Es ist nicht unterkellert und besteht aus Erdgeschoss, Obergeschoss sowie einem nicht ausgebauten Dachgeschoss. Die überschlägig ermittelte Bruttogrundfläche beträgt rund 187 m², die Wohnfläche rund 93 m². Das Gebäude verfügt über ein Satteldach mit Holzbalkenkonstruktion und Ziegeldeckung.

Die Grundrissgestaltung konnte innen nicht überprüft werden. Aus den Unterlagen ergibt sich eine Hauptwohnung; zusätzlich wird im Zusammenhang mit dem Gesamtobjekt eine Einliegerwohnung erwähnt, deren konkrete bauliche Zuordnung und Nutzbarkeit wegen der fehlenden Innenbesichtigung nur eingeschränkt verifizierbar war. Belichtung und Besonnung erscheinen aufgrund der freistehenden Bauweise und der Hanglage grundsätzlich günstig.

Modernisiert wurden nach den vorliegenden Angaben insbesondere die Fenster in den 2000er Jahren sowie die Heizungsanlage in den 2010er Jahren; dabei sollen auch Heizkörper erneuert und teilweise Fußbodenheizung installiert worden sein. Ebenfalls werden Maler- und Putzarbeiten sowie erneuerte Bodenbeläge genannt. Außen sind kleinere unfertige Putzanschlüsse im Eingangsbereich und teils ausgeprägtere Putzschäden an der Fassade erkennbar. Der bauliche Zustand wurde insgesamt als mittel eingestuft, bei äußerlich eher mittlerem bis leicht mäßigem Unterhaltungszustand.

Weitere Gebäude

Auf dem Grundstück befindet sich außerdem ein Nebengebäude in Massivbauweise, geschätzt aus den 1950er Jahren, mit einer Bruttogrundfläche von rund 283 m². Es ist nicht unterkellert, verfügt über Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss sowie ein Satteldach mit normaler Ziegeldeckung. Im Erdgeschoss bestehen Werkstatt- und Lagerflächen, im Obergeschoss wurde in den 2010er Jahren eine Wohnung ausgebaut. Die gesamte überschlägig ermittelte Nutzfläche beträgt rund 205 m².

Die innere Aufteilung, der konkrete Ausbauzustand sowie die tatsächliche Nutzbarkeit der Wohnung konnten mangels Innenbesichtigung nicht abschließend überprüft werden. Das Gebäude wurde teilweise modernisiert, insbesondere durch Fensteraustausch in den 2000er Jahren sowie den Ausbau des Obergeschosses. Außen sind Putzschäden und noch ausstehende Maler- und kleinere Putzarbeiten erkennbar. Der Zustand wurde insgesamt als mittel, die Ausstattung eher einfach bewertet.

Nutzung:

Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Einfamilienwohnhaus eigengenutzt; die Nutzbarkeit der Wohnung im Nebengebäude konnte wegen der fehlenden Innenbesichtigung nicht überprüft werden.

Lage

Das Objekt liegt in Balesfeld mit rund 220 Einwohnern im Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz.

Es befindet sich in Ortsrandlage im ländlichen Raum an einer Sackgasse beziehungsweise Straße mit Übergang in einen Wirtschaftsweg. Die Nachbarschaft ist überwiegend 1- bis 2-geschossig und wohnwirtschaftlich geprägt. Das Gebiet ist als gemischte Baufläche charakterisiert. Das Verkehrsaufkommen ist gering bis sehr gering, die Wohnlage wurde insgesamt als gut beurteilt; schädliche Immissionen wurden vor Ort nicht festgestellt.

Einrichtungen des täglichen Bedarfs, Bäckerei und Apotheke befinden sich vor allem in Schönecken, Ärzte und weiterführende Versorgung auch in Bitburg. Kindergarten und Grundschule liegen in umliegenden Orten. Eine Bushaltestelle ist fußläufig erreichbar; die Taktung des ÖPNV ist eher mäßig, sodass ein Kfz empfohlen wird. Die Anbindung an die A 60 ist vergleichsweise günstig.

Das Grundstück ist 1.422 m² groß, nahezu rechteckig zugeschnitten und weist eine mittlere bis stärkere Hanglage auf; zur Straße fällt das Gelände seitlich ab und steigt nach hinten an. Die Straßenfront beträgt etwa 30 m, die mittlere Tiefe rund 50 m. Vorhanden sind zwei offene Stellplätze sowie mehrstufig angelegte Gartenflächen mit Treppen, Pflanzkübeln, Grünflächen, Sträuchern, Hecken und Bäumen.

Hinweis: Die Position auf der Karte ist möglicherweise ungenau. Angabe ohne Gewähr.

Copyright © 2026 immobilienpool.de Media GmbH & Co. KG

Alle oben gemachten Angaben ohne Gewähr.