Zwangsversteigerung Wohnhaus sowie landwirtschaftliche Fläche (Grünland)
Langenbaumer Straße 16, 57629 Steinebach an der Wied - Schmidthahn
- Verkehrswert
- 154.600,00 €
- Versteigerungstermin
- 11.08.2026, 14:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 13 K 54/25
- Verkehrswert
- 154.600,00 €
- Versteigerungstermin
- 11.08.2026, 14:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 13 K 54/25
Versteigerungsdaten/Terminsbestimmung
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll am Dienstag, 11. August 2026 um 14:00 Uhr folgender Grundbesitz im Amtsgericht Westerburg, Sitzungssaal 127, Wörthstraße 14, 56457 Westerburg öffentlich versteigert werden:
Lfd. Nr. 1: Das Grundstück ist mit einem freistehenden, unterkellerten Wohnhaus bebaut und befindet sich in 57629 Schmidthahn (Gemeinde Steinebach a.d.Wied).; Verkehrswert: 149.000,00 €
Lfd. Nr. 2: Unbebautes Grundstück (Grünland) im Außenbereich von 57629 Schmidthahn (Gemeinde Steinebach a.d.Wied);
Vollständige Versteigerungsdaten zu diesem Verfahren entnehmen Sie bitte der amtlichen Bekanntmachung.
- Verkehrswert
- 154.600,00 €
- Versteigerungstermin
- 11.08.2026, 14:00 Uhr
- Aktenzeichen
- 13 K 54/25
- Versteigerungsart
- Zwangsversteigerung
- Wertermittlungsstichtag
- 09.12.25
- Besichtigungsart
- Außenbesichtigung
- Wertgrenzen
- gelten
Objektdaten
- Objekttyp
- Einfamilienhaus
- Grundstücksfläche
- 8882 m²
- Objektzustand
- renovierungsbedürftig
- Baujahr
- 1950er Jahre
- Verfügbarkeit
- leerstehend
Objektbeschreibung
Bei den Versteigerungsobjekten handelt es sich um ein Wohnhaus auf dem Flurstück Nr. 12 sowie eine Grünland-Grundstück (Flurstück 49).
Besichtigung
Das Objekt wurde am Wertermittlungsstichtag ausschließlich von außen begutachtet. Eine Innenbesichtigung erfolgte nicht, ebenso lagen keine prüffähigen Grundriss- oder Bauunterlagen vor. Die Bewertung beruht auf dem äußeren Augenschein von öffentlichem Straßenland aus und typisierter Annahmen entsprechend des Baujahrs.
Gebäude (Wohnhaus auf Flurstück 12)
Das Wohnhaus auf Flurstück 12 befindet sich in freistehender Bauweise mit zwei Vollgeschossen sowie Unter- und ausgebautem Dachgeschoss. Das Baujahr wird auf die 1950er Jahre geschätzt, spätere rückwärtige Erweiterungen sind erkennbar. Der Baukörper ist massiv ausgeführt und voll unterkellert. Die Außenwände bestehen aus verputztem und gestrichenem oder mit Faserzementplatten verkleidetem Mauerwerk. Die Dachform ist ein Satteldach mit Dacheindeckung aus Kunstschiefer, die als erneuerungsbedürftig gilt und potenziell Asbest enthält. Die Dachentwässerung erfolgt über Zinkrinnen. Der energetische Standard und die Wärmedämmung entsprechen vermutlich nicht mehr aktuellen Anforderungen.
Das Gebäude ist von außen als vernachlässigt und mit erheblichem Unterhaltungsstau zu beurteilen. Sichtbar sind Rissbildungen, eine ältere Fassade, ausbesserungsbedürftige Außenanlagen und ein insgesamt mäßiger bis vernachlässigter Bauzustand. Die Fenster sind teilweise erneuert (Kunststoff-Isolierverglasung). Zur Raumaufteilung, zum Grundriss oder Innenausbau gibt es keine konkreten Informationen.
Die Grundstückseinrichtung umfasst zwei Fertiggaragen mit Stahlschwingtoren sowie eine asphaltiere Hofbefestigung. Die Gartenanlagen gelten als vernachlässigt. Sonstige wesentliche Ausstattungen im Gebäude (wie z.B. Heizungs- oder Elektroinstallation, Sanitärobjekte) konnten mangels Zugang nicht bewertet werden.
Denkmalschutz besteht nicht.
Weitere Gebäude
Vorhanden sind zwei Fertiggaragen mit insgesamt ca. 28 m² Nutzfläche, einfach ausgeführt mit Stahlschwingtoren. Die Garagen sind Bestandteil des Bewirtschaftungskonzepts und dem Hauptwohnbau zugeordnet.
Grundstück (Flurstück 49 - unbebautes Grünland)
Das unbebaute Grundstück verfügt über eine Gesamtgröße von 6.934 m² und wird landwirtschaftlich als Grünland ausgewiesen. Es liegt im planungsrechtlichen Außenbereich ohne Bebauungsplan und ist als Landwirtschaftsfläche bewertet, teilweise noch erschlossen. Die Topographie ist eben, der Zuschnitt ist polygonal. Ein Bewuchs oder besondere Bepflanzungen sind nicht angegeben. Das Grundstück weist keine Bebauung oder nutzbare bauliche Anlagen auf und es bestehen keine Hinweise auf Alt- oder Kontaminationslasten.
Nutzung
Zum Wertermittlungs-Stichtag war das Wohnhaus vermutlich leerstehend. Es waren laut schriftlicher Auskunft keine Personen gemeldet, ein Gewerbebetrieb wurde nicht festgestellt. Das Grünland wurde augenscheinlich nicht verpachtet.
Ausstattung
Dachform: Satteldach; Dacheindeckung mit Kunstschiefer (möglicherweise asbesthaltig)
Heizung & Warmwasser: nicht bekannt
Elektroinstallation: vermutlich einfache Ausstattung, Stromanschluss über Dachständer
Fenster: überwiegend Kunststofffenster mit Isolierverglasung, teilweise Glasbausteine
Böden: keine Erkenntnisse
Sanitärausstattung: keine Erkenntnisse
Sonstiges
Diese Zwangsversteigerung weist folgende Besonderheit auf: Das oben beschriebene Objekt wird gemeinsam mit einem oder mehreren anderen Objekten versteigert. Dies ist ersichtlich aus den Versteigerungsdaten / Terminsbestimmung (siehe oben). Dabei besteht die Möglichkeit, die Versteigerungsobjekte einzeln oder in einem Gesamtgebot zu ersteigern. Das wird sich jedoch erst beim Versteigerungstermin ergeben und vom Rechtspfleger bekannt gegeben. Nähere Informationen hierzu erfragen Sie bitte bei Gericht, dem Gläubiger oder dem vom Gläubiger beauftragten Vertreter/Makler. Wenn hier kein bzw. nur eines der vorhandenen Gutachten zum Download zur Verfügung gestellt wurde, können alle Gutachten unter dem jeweiligen Aktenzeichen oder beim Amtsgericht eingesehen werden.
Lage
Objektlage: Schmidthahn, Ortsteil der Ortsgemeinde Steinebach an der Wied, Westerwaldkreis, Rheinland-Pfalz, ca. 825 Einwohner, Verbandsgemeinde Hachenburg (ca. 25.000 Einwohner).
Mikrolage und Wohnlage:
Ortsrandlage im westlichen Bereich einer kleineren Kommune. Die Nachbarschaft ist durch Wohnbebauung, landwirtschaftliche Nutzungen und den angrenzenden Außenbereich geprägt. Das Objekt liegt an einer Ortsstraße mit mäßiger Verkehrsbelastung und asphaltiertem Ausbau. Die Wohnlage ist mittel, größere Beeinträchtigungen oder Einflüsse durch Gewerbe bestehen nicht. Kein Naturschutzgebiet/Biotop angegeben.
Soziale Infrastruktur und Versorgung:
Geschäfte des täglichen Bedarfs, Verbrauchermärkte und medizinische Einrichtungen sind in Hachenburg (7 km Entfernung) vorhanden. Grundschule in Alpenrod, Kindergarten im Ort, weiterführende Schulen im Umland; Ärzte und Apotheken in Hachenburg; ÖPNV–Haltestellen im Ort, größere Bahnanschlüsse in Hachenburg, Autobahnanschluss Ransbach-Baumbach (A3) ca. 19 km.
Grundstück
Das Grundstück ist überwiegend eben gelegen, mit normaler Höhenlage zur Straße. Die Form ist polygonal, eine wesentliche Einfriedung besteht nicht. Der Bewuchs ist auf dem Wohnhausgrundstück vernachlässigt, das Grünland ist offen.
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Alle oben gemachten Angaben ohne Gewähr.






